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Bundespräsidentenwahl - Welch unwürdiges Gerede

21. Juni 2010

Inzwischen werden die Aufrufe der Kanzlerin zu mehr Geschlossenheit, zu mehr Disziplin, zum Ende der Kontroversen in der Koalition geradezu peinlich.

Wer bisher vielleicht noch einen kleinen Schimmer Hoffnung für diese Regierung hatte
-obwohl: auf was könnte man eigentlich hoffen-, wird bei dem unwürdigen Feilschen um die erforderlichen Stimmen für den Koalitionskandidaten erkannt haben, dass man jetzt lieber ein Enden mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende herbeisehnt.

Weiter so ! oder so weiter ? Beides ist für unsere Demokratie äußerst gefährlich. Die extremen Gruppierungen freuen sich, dass sie mit immer mehr Protestwählern rechnen können. Dass die Verantwortlichen mit diesem Verhalten das Amt und das Ansehen des künftigen Bundespräsidenten beschädigen, scheint ihnen völlig gleichgültig zu sein.

Vertrauensbegründendes Verhalten sieht anders aus.

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