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Rücktritt von Roland Koch
26. Mai 2010
Sie „Stimmen“ zum Ereignis von Herrn Westerwelle über die Ministerpräsidenten Mappus, Seehofer und Wulff klingen fast wie Nachrufe am Grab. Sie übertreiben und heucheln große Hochachtung vor Leistungen, die in den zurückliegenden Jahren oft anders beurteilt wurden. Mit Roland Koch tritt jedenfalls ein Politiker ab, der ein gerütteltes Maß an Mitschuld für die Politik(er)verdrossenheit bei den Bürgern trägt. Es wird spannend sein, bei welchen Unternehmen dieser Politiker nach Gerhard Schröder, Joschka Fischer oder Thomas Schäuble, um nur drei von vielen zu nennen, als hochbezahlter Berater wieder auftaucht und damit dem Demokratieverständnis und der Unabhängigkeit von Politikern einen weiteren Schlag versetzt.
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